*** Aktualisiert am 30.11.2017 ***

„Die Herausforderungen in Sachen Schule sind enorm, insbesondere in unserem Siedlungsgebiet. Auch deshalb bin ich im Berliner Abgeordnetenhaus Mitglied des Bildungsausschusses geworden“Mario Czaja

Die Ortsteile Mahlsdorf und Kaulsdorf erfreuen sich weiterhin hoher Beliebtheit. Wie in den letzten Jahren nimmt die Verdichtung zu. Viele junge Familien haben hier ihr Zuhause gefunden. Diese sehr erfreuliche Entwicklung bringt neue Aufgaben und Herausforderungen vor allem im Schul- und Infrastrukturbereich mit sich. Nicht nur der Bedarf an Kita-Plätzen für unsere Kleinsten wächst, sondern auch an ausreichend Grundschulplätzen mangelt es. Insbesondere die Kaulsdorfer Ulmenschule und die Mahlsdorfer Kiekemalschule müssen bereits heute viel mehr Kinder aufnehmen, als sie Kapazitäten haben.

Es ist jedoch nicht akzeptabel, dass unsere Kinder in überfüllten Unterrichtsräumen unterrichtet werden, ihr Mittagessen teilweise über drei Stunden verteilt in viel zu kleinen Mensen und von dafür nicht ausgestatteten Küchen erhalten und Sportunterricht in der nullten Stunde in Gymnastikräumen durchführen und nicht in anständigen Turnhallen.

Der Bezirk und der Senat müssen zur Lösung dieser Probleme an einem Strang ziehen und Möglichkeiten für Schulneubauten- und Erweiterungen finden. Als Wahlkreisabgeordneter unterstütze ich den Hilferuf vieler Eltern und setze mich gemeinsam mit ihnen seit längerem für die Schaffung weiterer Schulplätze ein.

Die Anzahl der Schülerinnen und Schüler im Bezirk Marzahn-Hellersdorf stieg von rund 12.600 im Schuljahr 2015/2016 auf rund 15.700 zum Schuljahr 2024 / 2025. Dies ist ein Zuwachs um nahezu 25 Prozent.

Für die Siedlungsgebiete Kaulsdorf und Mahlsdorf sind aus meiner Sicht folgende Schritte notwendig:

Wir benötigen umgehend eine weitere Grundschule. Weil es schnell gehen muss in Modulbauweise neben der Elsenschule. So wurde es auf der letzten Informationsveranstaltung am 29.05.2017  auch mit dem Bezirk verabredet. Die Elsenschule kann parallel schrittweise saniert werden und dann wieder als Grundschule zur Verfügung stehen. Der zwischenzeitlich genutzte Modulbau sollte später als Kita eine weitere Verwendung finden.

Mit dieser neu geschaffenen Grundschule – anfangs der Modularbau und danach die sanierte „alte“ Elsenschule, lassen sich die Einzugsgebiete für die Kiekemal-Schule und die Ulmenschule wieder kleiner fassen und damit maximal drei Züge pro Jahrgang realisieren.

Der Modulbau an der Elsenstrasse muss spätestens zum Schuljahr 2019/20 fertig sein. Das dies sogar schneller geht, konnten wir in Frankfurt/Main erleben, als die Elternsprecher der Mahlsdorfer und Kaulsdorfer Grundschulen mit mir das Vorbild unserer Oberschule besichtigten.

Für die Übergangszeit benötigt die Ulmenschule mindestens eine modulare Ergänzung für die Mensa und die Kiekemalschule modulare Räume auf dem Schulgelände für die zu erwartende weitere Vierzügigkeit im kommenden Schuljahr 2018/19.

Wir benötigen zudem für die Ulmenschule eine größere Turnhalle und darüber hinaus die schnelle Sanierung der Kaulsdorfer Franz-Carl-Achard-Grundschule.

Zudem muss die Sicherung weiterer Schulvorhalteflächen in Mahlsdorf, Kaulsdorf und Biesdorf gewährleistet werden. Wenn die Grundstücke erst einmal verkauft und bebaut sind, wird es immer schwerer, Alternativen zu finden. Die vielen neuhinzugezogenen Familien im Gebiet rund um die Landsberger Straße in Mahlsdorf-Nord benötigen ebenso eine neue Grundschule. Die Vorhaltefläche ist dafür im Bebauungsplan vorhanden. Auf meine Schriftliche Anfrage dazu antwortete der Senat jedoch, dass es bislang keinerlei Planungen, geschweige denn Investitionsmittel für diese Schule gibt. Die Investition muss jetzt angemeldet werden. Der neue Bautyp für Grundschulen in Berlin könnte dort umgesetzt werden und damit auch eine der modernsten Lehrbedingungen entstehen.

Nun gilt es, diese Ideen schnellstmöglich umzusetzen und den Schulleitern, Eltern und Unterstützern zu zeigen, dass die Politik das vorhandene Geld für die Schulen auch verbaut bekommt.

Unten aufgeführt habe ich Ihnen die Situationen an unseren Grundschulen kurz dargestellt:

-> Die Mahlsdorfer Grundschule – Feldrain 47, 12623 Berlin

MahlsdorferGrundschuleIm Planungsraum befindet sich die im Jahre 1935 bebaute Mahlsdorfer Grundschule. Laut Schulamtsprognose des Bezirkes für die Jahre 2017-2021 ist die Schule mit einer 3,0 Zügigkeit (Kapazität) und im Durchschnitt mit 26 Kindern pro Klasse voll ausgelastet. Die Begrenzung des Einzugsbereiches stellt sich wie folgt dar:

westlich          Hönower Str/ Mahlsdorfer Str.
nördlich          Greifswalder Str.
östlich             Greifswalder Str. / Brandenburg
südlich            S-Bahnstrecke

Der Bau von zwei neuen Turnhallen ist abgeschlossen. Die beiden Sporthallen sind zum Herbst 2017 fertig geworden. Insgesamt wurden für die Maßnahmen 4,5 Mio. Euro ausgegeben, von denen 250.000 Euro für den Abriss und 4.250.000 Euro für den Neubau verwendet wurden. Ebenfalls ist für das Jahr 2017/2018 eine Sanierung der Sportanlage und des Pausenhofes in Höhe von 780.000 Euro vorgesehen.

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie hat am 08.03.2017 für die Berliner Schulen auf Grundlage der Statuserhebung durch die Bezirke einen Sanierungsbedarf zum Erhalt von Schulraumkapazitäten veröffentlicht. Demnach ergibt sich für die Mahlsdorfer Grundschule ein aktueller Sanierungsstau von 3.970.000,00 €.

 

-> Schulvorhaltefläche an der Landsberger Straße

Am 10. März 2017 habe ich in einer Anfrage zur Vorhaltefläche für eine Grundschule an der Landsberger Straße den Senat zuletzt befragt. Der Bau einer Grundschule ist im Bebauungsplan XXIII-15b-I festgesetzt.Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie hat mir am 23.03.2017 dazu geantwortet:

„Für den genannten Standort gibt es derzeitig keine aktuellen Planungen des Bezirksamtes hinsichtlich eines Schulneubaus. Da es sich um einen Vorhaltestandort und nicht um ein Investitionsvorhaben handelt, können weder eine Investitionssumme noch ein Baubeginn oder eine Eröffnung einer zukünftigen Schule genannt werden.“

Meine Schriftliche Anfrage können Sie hier einsehen.

Ich finde, das muss sich jetzt schnell ändern. Auch Mahlsdorf-Nord wächst enorm. Der Ortsteil darf nicht in ähnliche Probleme „schlittern“, wie dies in Mahlsdorf-Süd geschehen ist.

-> Die Kiekemal-Grundschule – Hultschiner Damm 219, 12623 Berlin

KiekemalGSIm Planungsraum befindet sich die im Jahre 2000 erbaute Kiekemal-Grundschule. Laut Schulamtsprognose des Bezirkes für die Jahre 2017-2021 ist die Schule mit einer Aufnahmekapazität von 3 Zügen stark ausgelastet. Die damalige Bauplanung sah eine 2,4 Zügigkeit vor. Aktuell (Stand Februar 2017) lernen pro Klasse ca. 28 Kinder. Aufgrund der aktuellen Notsituation, stellte der zuständige Bezirksstadtrat für Schule, Gordon Lemm (SPD), in einem ersten Gespräch mit der Schulleitung und Elternvertreter am 09.02.2017 dar, dass im kommenden Schuljahr 2017/2018  4-zügig eingeschult werden muss. Am 29.05.2017 fand zu diesem Thema eine Protestveranstaltung mit der neu gegründeten Elterninitiative statt.

Als größte Ursache für die zurzeit angespannte Situation an der Schule wurde die hohe Zahl der Schulrücksteller durch das seit letztem Jahr veränderte Einschulungsalter begründet. Nach Aussage der Schulleitung ist diese Aussage so nicht haltbar, da durch die Veränderung des Einschulungsalters nur Kinder aus 9 Monaten zur Einschulung kommen, statt sonst 12. Allein dieser Sachverhalt zeigt, wie angespannt die Lage ist. Durch eine Erhöhung der Schülerzahlen wird es schwierig werden, beispielsweise eine kindgerecht organisierte Essenversorgung, einen intensiv genutzten Tanz- und Bewegungsraum (Musik AG) sowie eine gute Hortbetreuung beizubehalten. Die Schulkonferenz hat sich bereits gegen eine weitere Erhöhung der Schülerzahlen ausgesprochen.

Ich hoffe, dass hier zum Wohle der Kinder die Sorgen der Eltern, Lehrer und Schulleitung ernst genommen werden und nach Möglichkeiten zur Hilfe gesucht wird. Eine zügige Entlastung wäre aus Sicht vieler Eltern, der Schulleitung als auch von mir ein zeitnaher Bau eines Modularen Ergänzungsbaus (MEB) auf dem nahegelegenen Lehnitzplatz oder in der Umgebung.

Zur Containerlösung hat sich der zuständige Schulstadtrat G. Lemm in der Bezirksverordnetenversammlung am 19.10.2017 auf eine Bürgeranfrage von Frau Ruttloff geäußert. Den Audio-Mitschnitt finden Sie hier unter TOP 1.1 – DS 0492/VII.

Die vom Bezirksamt angestrebte Reaktivierung des Schulstandortes Elsenstraße zum Jahre 2022 ist auch richtig und bewirkt auch eine Entlastung der Schülerzahlen, allerdings viel zu spät und sollte deshalb vielmehr als notwendige langfristige Lösung gedacht sein zusätzlich zu den erwähnten kurzfristigen Möglichkeiten der Entlastung.

Die Begrenzung des Einzugsbereiches stellt sich wie folgt dar:

westlich          Kaulsdorfer Seen
nördlich          B1/B5
östlich             Brandenburg
südlich            Erich-Baron-Weg / Roedernstraße

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie hat am 08.03.2017 für die Berliner Schulen auf Grundlage der Statuserhebung durch die Bezirke einen Sanierungsbedarf zum Erhalt von Schulraumkapazitäten veröffentlicht. Demnach ergibt sich für die Kiekemal-Grundschule ein aktueller Sanierungsstau von 330.000,00 €.

 

-> Reaktivierung und Sanierung Schulstandort Elsenstraße – 12623 Berlin

Elsenstraße

Zur Entlastung des Planungsraums möchte der Bezirk den ehemaligen Schulstandort (Elsengrund Gymnasium), der im Jahre 2008/2009 aufgegeben wurde, reaktivieren.

Das Grundstück ist seit 2008/2009 nicht mehr im Bezirksvermögen. Nach einer Prüfung, unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung (die noch nicht vorliegt), soll die Rückholung des Standortes in das Fachvermögen des Schul- und Sportamtes erfolgen. Nach Schätzung des Bezirksamtes gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen sollen sich die Gesamtkosten der Maßnahme (Sanierung des Schulgebäudes, der Turnhalle und die Herrichtung der Außenanlage) auf ca. 20 Mio. Euro belaufen.

Die Sanierung soll im Jahre 2021 mit 2,5 Mio. Euro beginnen und die Fertigstellung ist für das Schuljahr 2022/23 geplant. Für das Jahr 2017 plant der Bezirk 280.000 Euro in die Sanierung der Sporthalle Elsenstraße 7 zu investieren. Mit der Summe sollen Dach und Fenster erneuert werden.

Aufgrund der starken Baumängel und Beschädigungen innerhalb und außerhalb des Bestandsgebäudes halte ich eine Sanierung des alten Schulgebäudes für nicht sinnvoll und aus meiner Sicht dauert dies viel zu lang. Ein Neubau auf der Schulvorhaltefläche Elsenstraße wäre aus meiner Sicht viel wirtschaftlicher. Ich bin gespannt auf die kommenden Untersuchungen und Berichte zu diesem wichtigen Thema. Ich halte Sie dazu in meinem Blog auf dem Laufenden.

-> Die Friedrich-Schiller-Grundschule – An der Schule 13-17, 12623 Berlin

FriedrichSchillerGSIm Planungsraum befindet sich die im Jahre 1905 bebaute Friedrich-Schiller-Grundschule. Laut Schulamtsprognose des Bezirkes für die Jahre 2017-2021 ist die Schule mit einer Aufnahmekapazität von knapp 2 Zügen und derzeitig mit 26 Kindern pro Klasse gut ausgelastet. Die Begrenzung des Einzugsbereiches stellt sich wie folgt dar:

westlich          Kaulsdorf
nördlich          Sudermannstraße
östlich             Brandenburg
südlich            B1/B5

Der Schulstandort ist denkmalgeschützt und die Aula sowie der Dachstuhl wurden im Jahr 2013 und 2014 (Finanzierung in Höhe von 600.000 € Schul- und Sportstättensanierungsprogramm) grundhaft saniert. Ebenfalls wurde im Abgeordnetenhaus aus dem Programm Sondervermögen Infrastruktur der Wachsenden Stadt (SIWA I) beschlossen, dass die Friedrich-Schiller-Grundschule für 1.400.000 € eine Grundsanierung der Sporthalle erhält. Die Fertigstellung der Maßnahme ist voraussichtlich für das Jahr 2018 geplant.

Im Juni 2017 habe ich mit einer schriftlichen Anfrage zum Stand der Sanierungsmaßnahmen für den Schulhof der Schule beim Senat nachgefragt. Die Antwort können Sie hier nachlesen.

Ebenfalls wird in diesem Planungsraum unsere mit 31 Mio. €  finanzierte Oberschule für Mahlsdorf zum Schuljahr 2019/2020 entstehen. Alle weiteren Informationen dazu finden Sie hier.

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie hat am 08.03.2017 für die Berliner Schulen auf Grundlage der Statuserhebung durch die Bezirke einen Sanierungsbedarf zum Erhalt von Schulraumkapazitäten veröffentlicht. Demnach ergibt sich für die Friedrich-Schiller-Grundschule ein aktueller Sanierungsstau von 3.690.000,00 €.

In meiner Schriftlichen Anfrage vom 13.01.2017 zum Stand der Schulsanierungen können Sie dies gern nachlesen.

-> Die Franz-Carl-Achard-Grundschule – Adolfstraße 25, 12621 Berlin

Im Planungsraum Alt-Kaulsdorf befindet sich die im Jahre 1911 bebaute Grundschule. Das Gebäude wird in den nächsten Jahren weiter grundhaft saniert. Laut Schulamtsprognose des Bezirkes für die Jahre 2017-2021 ist die Schule mit einer Aufnahmekapazität von über 2,0 Zügen stark ausgelastet. Als Entlastung ist ein benachbarter Schulstandort in der Waplitzer Str. 11 a vorgesehen. Dort soll ein modularer Ergänzungsbau für eine Erweiterung auf eine 3,5 Zügigkeit entstehen. Auch eine neue Zweifeldsporthalle ist auf dem selbigem Grundstück in Planung. Eine Anmeldung als gezielte Investition ist durch das Schul- und Sportamt des Bezirkes erfolgt und genehmigt. Die Begrenzung des Einzugsbereiches stellt sich wie folgt dar:

westlich          Biesdorf
nördlich          Giesestr.
östlich             Mahlsdorf
südlich            B1/B5

Alle weiteren Informationen zur Sanierung, Erweiterung und weiteren Plänen an der Schule können Sie in meinem Blog vom 21. Februar 2017 nachlesen.

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie hat am 08.03.2017 für die Berliner Schulen auf Grundlage der Statuserhebung durch die Bezirke einen Sanierungsbedarf zum Erhalt von Schulraumkapazitäten veröffentlicht. Demnach ergibt sich für die Franz-Carl-Achard Grundschule ein aktueller Sanierungsstau von 1.370.000,00 €.

Wie geht es nun ab dem Jahre 2017 weiter? Diese wichtige Frage wird Ihnen in meinem Blog beantwortet oder in meiner aktuellen Schriftlichen Anfrage vom 25.01.2017 zu den Sanierungs- und Umbauplanungen für die Franz-Carl-Achard-Grundschule.

Anfang April 2017 habe ich eine Schriftliche Anfrage zur angespannten Personalsituation an der Franz-Carl-Achard-Grundschule in Kaulsdorf gestellt. Die Anfrage möchte ich Ihnen hier in meinem Blog zur Verfügung stellen.

 

-> Die Ulmen-Grundschule – Ulmenstraße 79-85, 12621 Berlin

Im Planungsraum Kaulsdorf-Süd befindet sich die im Jahre 1927 gebaute Grundschule. An dieser Schule konnte ich ohne Sorgen meine Schulzeit verbringen.

Heutzutage ist die Schulsituation leider für die Schulkinder und Lehrer eine ganz andere. Laut Schulamtsprognose des Bezirkes für die Jahre 2017-2021 ist die Schule mit einer Aufnahmekapazität von 3 Zügen ausgelastet.

Da auch hier die Schülerzahlen in Kaulsdorf stark angestiegen sind, wird die Schule ebenfalls mit einer höheren Auslastung betrieben. Bereits im letzten Schuljahr wurden vier neue erste Klassen eingeschult.

Eine Lösung ist der Bau einer Filiale (MEB) neben der Elsenschule für die Kiekemal-Grundschule. Damit ließen sich Einzugsbereiche verändern und die Auslastung an der Ulmenschule reduzieren.

Zudem braucht die Schule eine neue Turnhalle. Dafür könnte das landeseigene Grundstück an der Bergedorfer Straße / Waldstraße genutzt werden. Dort stehen momentan alte Gärtnereihallen. Der Bebauungsplan für dieses Grundstück sieht zwar Wohnbebauung vor. Dies kann aber durch das Bezirksamt und die BVV problemlos geändert werden. Dazu hat meine Fraktion einen Antrag eingebracht. Dieser wurde mehrheitlich angenommen.

Durch die neue Turnhalle könnte dann die bisherige viel zu kleine Turnhalle als Aula und Essenraum genutzt werden, denn der jetzige Essenraum ist für die Schülerzahl viel zu klein. Essenausgaben bis um 13.30 Uhr sind weder für Kinder haltbar noch für die Qualität des bereits am Vormittag gelieferten Essens.

Die Begrenzung des Einzugsbereiches stellt sich wie folgt dar:

westlich          Biesdorf
nördlich          Bundesstraße B1/B5
östlich             Brandenburg
südlich            Treptow-Köpenick

Im Jahre 2013/2014 war die Turnhalle aus statischen Gründen gesperrt. Mehrere wichtige Sanierungen wurden bis zum Jahre 2016 gut umgesetzt, zum einen die Sanierung der Dächer der Turnhalle und des Schulgebäudes sowie die Sanierung der anliegenden Kita. Derzeitig findet eine Sanierung der MUR auf dem Grundstück statt. Die Bauarbeiten laufen hier leider auch nicht wie gewünscht.

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie hat am 08.03.2017 für die Berliner Schulen auf Grundlage der Statuserhebung durch die Bezirke einen Sanierungsbedarf zum Erhalt von Schulraumkapazitäten veröffentlicht. Demnach ergibt sich für die Ulmen-Grundschule ein aktueller Sanierungsstau von 4.350.000,00 €.

Die Lösung der angespannten Grundschulsituation in Kaulsdorf und Mahlsdorf ist mir ein wichtiges Anliegen. Wenn Sie dazu Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich dazu gern an mich.

 

 

Meinen aktuellsten Blog-Beitrag zu diesem Thema finden Sie hier:

Update zur Schulplatzsituation – Ergebnisse aus der Infoveranstaltung vom 29. Mai 2017