Der Bezirk Marzahn-Hellersdorf besteht aus den fünf Ortsteilen Marzahn, Hellersdorf, Kaulsdorf, Mahlsdorf und Biesdorf, die ursprünglich aus dem Landkreis Niederbarnim durch die Schaffung von Groß-Berlin im Jahre 1920 eingemeindet wurden. Zusammen mit den Ortsteilen Lichtenberg und Friedrichsfelde gehörten sie bis 1979 zum Bezirk Lichtenberg. Durch den Aufbau des Neubaugebietes Marzahn nahm die Bevölkerung im Ortsteil Marzahn in den 1970er Jahre stark zu, so dass 1979 aus den fünf heute den Bezirk bildenden Ortsteilen der Bezirk Marzahn gegründet wurde. Mit der Entstehung der Neubaugebiete in Hellersdorf und Kaulsdorf wurde am 1. Juni 1986 aus den Ortsteilen Hellersdorf, Kaulsdorf und Mahlsdorf der Bezirk Hellersdorf gegründet, der bis zur Bezirksreform 2001 eigenständig blieb.

Auch demographisch betrachtet, handelt es sich um einen jungen Bezirk. Das Durchschnittsalter seiner Bewohner liegt bei ca. 39 jahren, damit ist Marzahn-Hellersdorf einer der jüngsten Bezirke in Berlin. Auf einer Fläche von 61,8 km² leben ca. 250.000 Menschen. Im Norden und im Osten grenzt der Bezirk an Brandenburg, südlich an den Bezirk Treptow-Köpenick und westlich an den Bezirk Lichtenberg.

Die fünf Ähren im Wappen stehen für die fünf Dörfer, aus welchen der Bezirk besteht. Das Zahnrad steht für die Industrie und das Gewerbe im Bezirk und außerdem für die in industrieller Bauweise errichteten Großsiedlungsgebiete Marzahn und Hellersdorf. Die grünen Flächen verweisen auf die Natur im Bezirk und die Wellenlinie kennzeichnet den Fluss Wuhle, der durch Marzahn-Hellersdorf – deshalb auch Wuhletal genannt – fließt. Die Mauerkrone mit dem Berliner Bären ziert jedes Berliner Wappen.

In Marzahn-Hellersdorf befindet sich das größte zusammenhängende Gewerbegebiet Berlins. Große Unternehmen wie Knorr-Bremse, Berlin Cosmetics GmbH, Harry-Brot GmbH oder ALBA haben sich hier angesiedelt.

Wer nach kulturellen Angeboten im Bezirk sucht, wird z.B. im Park des Schlosses Biesdorf fündig. Die Parkbühne mit ca. 5000 Plätzen wird häufig für Konzerte, Parkfeste oder Schulveranstaltungen genutzt. Daneben gibt es mehrere Museen im Bezirk. Das bekannteste Museum ist sicherlich das von Charlotte von Mahlsdorf aufgebaute Gründerzeitmuseum mit Europas größter zusammenhängender Sammlung von Gegenständen aus der Gründerzeit. Es befindet sich in Mahlsdorf am Hultschiner Damm 333. Prominente und Künstler wie beispielsweise Petra Zieger, Maybrit Illner und Frank Schöbel haben ihren Wohnsitz im Bezirk Marzahn-Hellersdorf und tragen aktiv zum kulturellen und politischen Leben bei.

Marzahn-Hellersdorf ist ein spannender Bezirk mit vielen, meist unbekannten Potentialen. Die Menschen sind hier gut ausgebildet, überdurchschnittlich jung, flexibel und arbeitsam, was die geringste Arbeitslosenquote in ganz Berlin beweist. Der nordöstlichste Berliner Bezirk ist einerseits durch das große Gebiet von Neubauhäusern geprägt, die der Marzahn-Hellersdorfer liebevoll „die Platte” nennt. Andererseits ist der dörfliche Charakter des Bezirks nie verloren gegangen. Die Einfamilienhausgebiete in Biesdorf, Kaulsdorf und Mahlsdorf haben seit 1990 eine beeindruckende Beliebtheit von jungen Familien erfahren.

Aktuelle Informationen zur Arbeit der CDU in Marzahn-Hellersdorf finden Sie hier.