Kinder- und Schülerzahlen steigen weiter

In der Diskussion um die fehlenden Grundschulplätze insbesondere in Mahlsdorf-Süd wurde deutlich, dass die Schulentwicklungsplanung in den vergangenen Jahren immer mit zu niedrig prognostizieren Daten erfolgte und dies obwohl andere Prognosen vorlagen. Selbst die bezirklichen Prognosen wurden von der Realität jedoch eingeholt.

Umso wichtiger ist es, dass nun für die weiteren Überlegungen aktuelle Zahlen vorliegen.

Bislang plante der Senat und der Bezirk mit den Einwohnerzahlen zum Stichtag 30.06.2016. Demnach lebten 7.029 Kinder und Schüler (unter 18 Jahren) in unseren beiden Ortsteilen. Seit vorgestern liegen mir die Zahlen mit Stichtag zum 31.12.2016 vor. Demnach sind es nun 7.149 unter 18jährige. Ein Anstieg um 120 in nur 6 Monaten.

Das zeigt, dass die bisherigen Prognoseverfahren nicht die Realität des Baugeschehens in Kaulsdorf und Mahlsdorf widerspiegelt. Es wird höchste Zeit, dass der Senat andere Prognoserechnungen für die Einfamilienhaussiedlungen anwendet, als für die Quartiere mit Mietwohnungsbau.

Ich werde mich dafür weiter einsetzen.

Die Antwort auf die Anfrage:

Schriftliche Anfrage Nr. 18-10691 vom 09. März mit Beantwortung der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie vom 23.03.2017