Vorstellung Bebauungsentwurf neuer REWE

Zahlreiche Bürger und Bürgerinnen informierten sich gestern auf meine Einladung hin über die neue Gestaltung des Ortskern Mahlsdorf. Herr Löschmann von der Firma Rewe, deren Architekt Herr Diehr und Herr Eisenach als Vertreter der Akteursrunde für das Ortsteilzentrum stellten die Nutzung des alten Konsumgelände durch REWE vor und gingen auf die zahlreichen Fragen ein.

Mit einer Fläche von 2350m² ist der REWE-Markt geplant, in dem auch ein Cafe und eine Fleischtheke Platz finden sollen. Weiter ist ein Drogeriemarkt vorgesehen, der von Rossmann betrieben wird und ein Bekleidungs- oder Schuhmarkt. Das Objekt, das unmittelbar an die Hönower Straße grenzt, soll kleinere Ladengeschäfte beinhalten, die an kleinere Einzelhändler vermietet werden sollen. Die oberen Geschosse sollen in Form von Büros und Praxen genutzt werden. REWE legt Wert darauf, dass bei der Vermietung der Objekte keine Konkurrenz zu den bestehenden Geschäften entsteht. Herr Diehr wies daraufhin, dass geplant ist mit nachhaltigen Materialien zu bauen und unter Nutzung von viel Tageslicht.

Vor dem Lebensmittelmarkt soll sich ein Parkplatz mit 80 Stellflächen befinden. Die Möglichkeit eine Parkgarage einzurichten scheiterte, da der Rohrpfuhlgraben unter dem Grundstück verläuft, dessen Umverlegung mit sehr hohen Kosten verbunden wäre. Für ein Parkdeck ist das Grundstück zu klein, dazu wäre eine 60m lange Auffahrt notwendig. Daher grenzt der Parkplatz in dem jetzigen Entwurf an die Hönower Straße an und wird entsprechend begrünt. Es sollen Wege angelegt werden, die es auch Fußgängern ermöglichen, bequem und sicher den Parkplatz zu queren. Ich freue mich, dass der alte Mahlsdorfer Brunnen, der im Moment ein kümmerliches Dasein führt, im Gelände einen zentralen Punkt darstellt.

Vor dem Parkplatz ist eine überdachte Pergola angedacht, die nicht nur als Regenschutz dient, sondern auch für einen Wochenmarkt zur Verfügung stehen soll.

Ein überdachter Fahrradparkplatz mit 200 Berliner Bügeln ist am S-Bahnhof Mahlsdorf geplant.

Schüler können die Straße „An der Schule“ sicher über einen Durchgang erreichen. Dieser Weg soll seitlich an REWE vorbei führen. Damit dies jedoch am Wochenende nicht ein Schleichweg zur Diskothek wird, hat die Akteursrunde darauf hingewiesen, dass dieser zu bestimmten Zeiten nicht begehbar sein sollte. Ein Hinweis der gerne aufgenommen wurde und umgesetzt werden soll.

Auf die Frage eines Bürgers wie lange die Bebauung dauern wird, wies Herr Löschmann daraufhin, dass die geplante Nutzung nicht dem derzeitigem Bebauungsplan entspricht. Dieser muss unter Mitwirkung des Bezirksamtes geändert werden. Die Änderung eines Bebauungsplanes dauert in der Regel 1,5 Jahre, dazu kommt die Bebauungszeit von 1,5 Jahren.