Eine Perspektive für das Wernerbad-Grundstück

Am 9. August hat das Bezirksamt in seiner Sitzung den Beschluss zur Aufstellung des Bebauungsplanes gefasst. Damit folgte das Bezirksamt einem Antrag des Bezirksparlaments. Uns als CDU war es wichig, dass die freie Zugänglichkeit des Sees für alle Bürger und ein Freizeitangebot für Kinder (wie eine Kinderplansche) im künftigen Bebauungsplan festgeschrieben werden.

Damit gibt es wieder eine Perspektive für das ehemalige Wernerbad als Freizeit- und Erholungsfläche. Seit 2002 ist das älteste Freibad Berlins geschlossen. Bis heute liegt die Fläche leider brach. Deshalb haben im Jahr 2008 gemeinsam mit mir engagierte Bürger und Vertreter anderer Parteien den Bürgerverein „Freunde des Wernerbades e.V.“ zur Reaktivierung des Freibades gegründet. Als stellvertretender Vorsitzender habe ich mit anderen Vertretern des Bezirks für die Wiedereröffnung gekämpft. Im letzten Jahr wurden die Ergebnisse einer Studie zur Wiedereröffnung der Öffentlichkeit vorgestellt Wir mussten leider zur Kenntnis nehmen, dass eine Wiedereröffnung an diesem Standort nicht (mehr) möglich ist.

Nun stellten wir, die Freunde des Wernerbads e.V., uns der Aufgabe andere Nutzungsmöglichkeiten auf dem Grundstück zu entwickeln, die die Interessen der Kaulsdorfer und Mahlsdorfer berücksichtigen. Mit dem Beschluss des Bezirksamtes gibt es damit wieder eine Perspektive für das Wernerbad. In der nächsten Phase der Aufstellung des Bebauungsplanes ist nun die Verwaltung verpflichtet, die Bürger zu beteiligen. Damit können nun Sie Ihre Anregungen und Ideen einbringen. Den genauen Zeitraum werde ich Ihnen mitteilen. Vorab können Sie dies natürlich auch schon bei unserem Verein Freunde des Wernerbades e.V. oder bei mir direkt machen.