S-Bahnhof Kaulsdorf behindertengerecht ausbauen

Die CDU begrüßt ausdrücklich die Pläne zum behindertengerechten Ausbau des S-Bahnhofes Kaulsdorf durch die Errichtung einer Aufzugsanlage. Damit soll nun bereits in 2013 eine unserer langjährigen Forderungen umgesetzt werden, den Bahnhof für behinderte Mitbürgerinnen und Mitbürger barrierefrei zugänglich zu machen.

Berlin gilt als behindertengerechte Stadt, in der auch Menschen mit Mobilitätseinschränkungen die Möglichkeit haben, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Dies wird vor allem durch einen entsprechenden Ausbau der Bahnhöfe gewährleistet. Es ist daher an dieser Stelle besonders erfreulich, dass nun auch endlich der S-Bahnhof Kaulsdorf behindertengerecht umgebaut wird.

Die Deutsche Bahn AG informierte diesbezüglich den Senat, dass aus den Mitteln des im Frühjahr 2012 beschlossenen „Infrastrukturbeschleunigungsprogramms“ des Bundes die barrierefreie Erschließung des S-Bahnhof Kaulsdorf geplant und kurzfristig umgesetzt wird. Dazu werden im Jahr 2013 ein Aufzug und eine feste Treppe auf dem Bahnsteig, eine Fußgängerbrücke, die das stadteinwärts führende S-Bahn-Gleis überführt und ein weiterer Aufzug einschließlich einer festen Treppe am nördlichen Bahnhofsvorplatz gebaut.

Hierdurch werden die nördlich der Ostbahn liegenden Wohngebiete und der am S-Bahnhof Kaulsdorf befindliche Omnibusbahnhof endlich direkt barrierefrei mit dem S-Bahnhof verbunden. Menschen mit Behinderung, die aus den südlich der Ostbahn liegenden Wohngebieten kommen, können den S-Bahnhof mit den über die Heinrich-Grüber-Straße und die Kaulsdorfer Brücke fahrenden Bussen der BVG ebenfalls barrierefrei erreichen.

Nach der Umsetzung dieser umfangreichen Baumaßnahmen werden wir uns als CDU auch weiterhin für die direkte barrierefreie Erschließung des S-Bahnhofes in Richtung Süden einsetzen. Hierfür müsste eine längere Fußgängerbrücke sowie ein weiterer Aufzug im Bereich Heinrich-Grüber-Platz / Wilhelmsmühlenweg errichtet werden. Eine Weiterführung der Brücke zum südlichen Zugangsbereich ist von der DB derzeit aufgrund fehlender Finanzmittel jedoch nicht geplant. Bei der Errichtung der Norderschließung wird allerdings die Möglichkeit einer späteren Verlängerung zum südlichen Eingang berücksichtigt.

Das Bezirksamt steht deshalb weiter in engem Kontakt mit potenziellen Käufern des ehemaligen Bahngeländes auf der südlichen Seite. Im Rahmen der Verhandlungen über die Ausgestaltung der geplanten Vorhaben wird auch über den Bau einer Überführung vom südlichen Eingangsbereich gesprochen. Dies liegt sowohl im Interesse des Bezirkes als auch des jeweiligen Käufers.

Ich werde meinerseits dieses Vorhaben weiterhin aktiv begleiten und Sie über die aktuelle Entwicklung gern informieren.