Sporthalle Ulmenschule verzögert sich

Aufgrund der gestiegenen Schülerzahlen stößt die Essensausgabe der Ulmenschule an ihre Grenzen und erfolgt derzeit lediglich in einem Provisorium. Abhilfe soll der Bau einer Typensporthalle schaffen, um die alte Turnhalle zur Erweiterung des Mensabereiches nutzen zu können.

Der Umbau der alten Turnhalle soll nach Auskunft von Senat und Bezirk bis Ende 2020 erfolgen.

Bei der Errichtung der neuen Typensporthalle in der Bergedorfer Straße scheinen sich nun allerdings Verzögerungen anzudeuten.

Im Mai 2019 teilten Senat, Immobilienstadträtin Witt (Linke) und Schulstadtrat Lemm (SPD) mit, dass das so genannte Amtshilfeersuchen des Bezirkes an die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen angenommen wurde. Damit wird der Bau der Typensporthalle durch die Senatsverwaltung durchgeführt und liegt nicht mehr in der Verantwortung des Bezirkes.

Vorab müssen allerdings Unterlagen zur Bebaubarkeit und den Rahmenbedingungen des Grundstückes durch den Bezirk zusammengestellt und übermittelt werden. Erst danach erfolgt eine Einordnung in eine Prioritätenliste des Senats. Auch wenn die Finanzierung gesichert ist, ist es daher wichtig, schnellstmöglich dafür Sorge zu tragen, dass alle Unterlagen vorliegen und die Senatsverwaltung die Prüfung vornehmen kann.

Ich frage daher regelmäßig nach dem Stand der Dinge. Bereits im Rahmen meiner Anfrage von Anfang Juli wurde deutlich, dass sich die Einreichung allerdings bis zum Start des Schuljahres verzögert. In einer weiteren Antwort auf eine schriftliche Anfrage erfolgte nun die Auskunft, dass die die grundstücksbezogenen Eckdaten erst am 02. August übermittelt worden.

Welche Auswirkungen dies auf die Priorisierung hat, ist derzeit noch nicht absehbar. Klar ist, dass auch die Kapazitäten der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen nicht unbegrenzt sind. Für mich ist daher unverständlich, warum der Bezirk so lange brauchte.

Hier eine Übersicht mit allen Sanierungsmaßnahmen im Bezirk Schriftliche Anfrage Juli 2019