Eine öffentliche Nutzung des Wernerbades ist möglich

Die halbherzigen Bemühungen der Berliner Bäderbetriebe seit 2002 zur Wiedereröffnung des Wernerbades waren nicht erfolgreich. Zudem haben nun die zuständigen Behörden erklärt, dass die geltende Rechtslage eine Wiedereröffnung des Wernerbades als Freibad unmöglich macht. Die Wasserqualität, das drohende Schichtenwasser, der Lärmschutz oder EU-Richtlinien verbieten dies. Deshalb möchte ich nun mit dem Verein „Freunde des Wernerbades“ zumindest eine Nutzung des Wernerbades als Kinderplansche und eine öffentliche Nutzung des Parks erreichen. Dazu wurde ein offener Brief an alle Anwohner verteilt.

Seit 2002 liegt das älteste Freibad Berlins, das Wernerbad, nun schon brach. Dabei brauchen wir dringend Bade- und Erholungsflächen in unserem Bezirk. Trotz der rechtliche Schwierigkeiten ist eine öffentliche Nutzung des Wernerbades nach wie vor möglich. Dafür setze ich mich als Mitglied des Vereins „Freunde des Wernerbades“ auch ein.

Deshalb werde ich mich jetzt um zwei Punkte besonders kümmern. Erstens werde ich beim Bezirk und beim Senat darauf dringen, dass der Bezirk wieder Eigentümer des Grundstücks wird. Die Bäderbetriebe haben sich bisher nicht genügend gekümmert. Der Bezirk muss sich nun um die öffentliche Nutzung kümmern. Zweitens werde ich mich beim Bezirksamt dafür einsetzen, dass ein Bebauungsplan aufgestellt und ein Interessenbekundungsverfahren eingeleitet wird. Die vorhandenen Investoren müssen endlich ernst genommen werden. Das Grundstück darf nicht weitere Jahre brach liegen.

Diese Forderungen finden Sie auch in dem offenen Brief im Anhang. Sie können auch Mitglied im Verein „Freunde des Wernerbades“ werden und uns in der Arbeit unterstützen.

Offener Brief