Teilerfolg für den Elsensee

Gemeinsam mit der vor Ort aktiven Bürgerinitiative sowie zahlreichen Anwohnern setzen wir uns bereits seit vielen Jahren gegen den Bau einer Wasserskianlage am Elsensee ein. Nun ist uns ein erster Teilerfolg gelungen, denn das Bebauungsplanverfahren wird nicht fortgesetzt.

Die Pläne des ehemals zuständigen Stadtrats der Partei Die Linke sahen neben der Errichtung eines Freibades auch den Bau einer Wasserskianlage am Elsensee mit über 1.000 Besuchern pro Tag vor. Dies wäre mit einer starken Zunahme von Verkehr sowie Lärm und der Beeinträchtigung der Wasserqualität verbunden gewesen.

Nach der Umbildung des Bezirksamtes 2011 stellten SPD, CDU und Grüne im Rahmen einer gemeinsamen Vereinbarung daher erneut klar, dass sie den Bau des Projekts am Elsensee ablehnen. Eine im Rahmen des Verfahrens angefertigte Studie stellt nun fest: Trotz geplanter Maßnahmen, wie einer Bodenfilteranlage und einer UV-Desinfektionsanlage ist nicht sichergestellt, dass die Badewasserqualität dauerhaft gewährleistet werden kann. Darüber hinaus ergab eine Rücksprache zwischen Bezirk, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Verkehr sowie der Eigentümerin, dass die für die Realisierung der Maßnahmen notwendigen Mittel nicht zur Verfügung stünden. Vor diesem Hintergrund werden keine weiteren Untersuchungen veranlasst.

Das Genehmigungsverfahren für die Wasserskianlage ist damit noch nicht endgültig gestoppt. Da das Freibad allerdings nicht realisiert werden kann, fällt ein wesentliches Argument für den Bau der Wasserskianlage weg. Damit ist das Ergebnis ein erster Teilerfolg, der nur durch das kontinuierliche Engagement der Anwohnerinnen und Anwohner erreicht werden konnte. Ich danke allen Unterstützerinnen und Unterstützern für ihren unermüdlichen Einsatz.

Flugblatt_Elsensee