Aktuelles zum Bürgerhaus für Mahlsdorf

Das Interesse an der Realisierung einer Begegnungsstätte für Mahlsdorferinnen und Mahlsdorfer südlich der B1/5 ist weiterhin groß. Auf einer Anwohnerversammlung im Februar 2015 wurden neue Ideen und Ziele zur Umsetzung besprochen.

In den letzten Jahren hat sich rund um das Thema „Bürgerhaus Mahlsdorf“ viel bewegt. Aus der stets aktiven Bürgerinitiative wurde Anfang 2012 der Bürgerverein Mahlsdorf Süd mit dem Ziel gegründet, ein Bürgerhaus als Treffpunkt für alle Generationen zu schaffen.

In der aktuellen Wahlperiode wurde im Februar 2014 in der Bezirksverordnetenversammlung mit Unterstützung der CDU-Fraktion ein Beschluss gefasst, ein Bürgerhaus für Mahlsdorf in den Haushalt 2018/2019 aufzunehmen. Die abgeschlossene Abstimmungsphase zum Bürgerhaushalt 2016/2017 hat gezeigt, dass sich viele Kiezbewohner aus Mahlsdorf unter anderem ein Bürgerhaus wünschen. In den nun anstehenden Haushaltberatungen zum Doppelhaushalt 2016/2017 wird entschieden, ob finanzielle Ressourcen für ein solches Haus bereitgestellt werden.

Bislang veranstaltet der Verein in Kooperation mit ortsansässigen Vereinen, wie dem Stadtteiltreff der AWO Mahlsdorf-Süd, dem Kieztreff „Kieke mal“, dem pad e.V., dem Betreiber der Jugendfreizeiteinrichtung „Am Hultschi“, der Kirche und vielen anderen, generationsübergreifende Veranstaltungen im Kiez. Leider sind die vorhandenen Angebote entlang des Hultschiner Damms immer noch räumlich weit voneinander getrennt. Eine Situation, die viele Akteure und mich nicht zufrieden stellt.

Am 11.02.2015 lud der Verein alle Interessierten zu einer Versammlung in die Kiekemal-Grundschule zum Thema „Mahlsdorfer Bürger fragen-Politiker antworten“ ein. An diesem Abend wurde gemeinsam mit Vertretern des Bezirksamtes und Kommunalpolitikern über die weiteren Ideen und Entwicklungen in Mahlsdorf Süd und zum Bürgerhaus diskutiert. Es wurde deutlich, dass die vorhandenen Platzkapazitäten für die Bedürfnisse der Kiezbewohner nicht ausreichen. Ein Veranstaltungsraum mit rund 150 Plätzen fehlt.

Auf der Versammlung äußerte sich Bezirksbürgermeister Stefan Komoß zur aktuellen Finanzierungssituation für ein Bürgerhaus. Er teilte mit, dass die vorhandenen Investitionsmittel des Bezirks nicht ausreichen würden, um eine neue Begegnungsstätte zu bauen. Es sei aber vorstellbar, dass ein privater Investor mit entsprechender finanzieller Unterstützung des Bezirksamtes ein Gebäude in Mahlsdorf errichtet und die Flächen dem Bürgerverein zur Verfügung stellt. Derzeitig laufen bereits Gespräche mit zwei Interessenten.

Ein weiterer Ideenvorschlag, die leerstehenden Räume am Hultschiner Damm 90 (ca. 1200m², ehemals Edeka und später KIK) als Bürgerhaus zu nutzen, ist auf Zustimmung im Bezirksamt gestoßen. Der zuständige Bezirksstadtrat für Wirtschaft und Stadtentwicklung, Christian Gräff, wird den Vorschlag zeitnah prüfen lassen und sich mit dem Immobilienmakler und Eigentümer des Mietobjektes in Verbindung setzen.

Ich finde die Idee sehr gut und unterstütze den Vorschlag einer Räumlichkeit, die flächenmäßig für die Aktivitäten des Vereins gut nutzbar wäre.

In enger Zusammenarbeit mit dem Verein, Akteuren vor Ort, dem Bezirksamt und der Bezirksverordnetenversammlung werde ich mich weiter für ein Bürgerhaus in Mahlsdorf einsetzen. Sobald mir neue Informationen und Erkenntnisse vorliegen, werde ich hier in meinem Blog berichten und Sie weiter auf dem Laufenden halten.