DRK Berlin wählte mich zum ehrenamtlichen Präsidenten

Die Mitglieder des Präsidiums des Landesverbandes des Deutschen Roten Kreuzes Berlin haben mich vor einigen Monaten angesprochen und mich gefragt, ob ich mir vorstellen kann, als Nachfolger des scheidenden Präsidenten anzutreten.

Nach einigen Gesprächen über die Chancen und Herausforderungen, die für die größte Berliner Hilfs- und Wohlfahrtsorganisation bestehen, habe ich mich bereit erklärt, für dieses Ehrenamt zu kandidieren. Die Delegierten der Landesversammlung, dem höchsten Gremium des DRK Landesverbandes Berliner Rotes Kreuz e.V., wählten mich heute in offener Abstimmung einstimmig zu ihrem Präsidenten.

Es ist mir eine Ehre, den Verband ehrenamtlich führen zu dürfen. Ich freue mich darauf, das DRK in Berlin mit seinen Aufgaben und Zielsetzungen zu unterstützen und weiterzuentwickeln. Ich fühle mich dem Rot-Kreuz-Grundsatz der Unparteilichkeit besonders verpflichtet und möchte mit dazu beitragen, dass die größte Wohlfahrtsorganisation Berlins auch in Zeiten wachsender Individualisierung als starke Gemeinschaft seinen Beitrag für Zivil- und Katastrophenschutz ebenso erbringen kann, wie für Wohlfahrt und Sozialarbeit.

Neben meiner beruflichen Tätigkeit für die BrückenKöpfe und der Arbeit für meinen Wahlkreis Kaulsdorf und Mahlsdorf habe ich diese neue Aufgabe gern angenommen. Auch vor meiner Tätigkeit als Senator war es mir immer wichtig, noch eine besondere soziale Aufgabe mitgestalten zu dürfen. Damals war ich im Landesvorstand der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft Berlin. Für das Deutsche Rote Kreuz Berlin kann ich nun einige Erfahrungen aus meinen bisherigen Funktionen nutzen. Zudem eröffnet es mir die Möglichkeit, den zahlreichen Helferinnen und Helfern, die das Land Berlin und mich in herausfordernden Zeiten enorm unterstützt haben, etwas zurückzugeben.