Geruchs- und Fliegenproblem im Mahlsdorfer Zentrum

IMG-20170620-WA0004

In den letzten Wochen hatte ich mich gemeinsam mit dem Bezirksstadtrat für Wirtschaft, Straßen und Grünflächen, Johannes Martin, zu den Themen beraten und wir haben uns mehrmals mit dem zuständigen Geschäftsführer der Firma ALBA Recycling GmbH zusammengesetzt, um die Sorgen vorzutragen und Lösungsmöglichkeiten zu besprechen. In den Gesprächen, an denen auch Anwohner teilnahmen, wurden uns eine Reihe an technisch möglichen Maßnahmen und vorgenommenen zusätzlichen Investitionen zur Verbesserung der Situation vor Ort dargelegt. Diese sind im Detail:

  • intensiver und gezielter Einsatz von Fliegenbekämpfungsmaßnahmen, u.a. das Aufstellen von Fliegenlockfallen an zentralen Punkten in der Sortieranlage und speziell an den Toren
  • Einbau von Geruchsneutralisationsanlagen an den Toren der Produktions- und Annahmehalle
  • automatisches Öffnen und Schließen der Tore zur Produktionshalle
  • Annahme des Materials ausschließlich in der Annahmehalle und Weiterverarbeitung und Fraktionierung innerhalb von 24 h
  • Folierung (zweischichtige Umwicklung mit Folie) der geruchsintensive Fraktionen z.B. Getränkekartons (Tetra) und Quarkverpackungen (PS) –
  • mehr Abtransportflächen auf dem Gelände und Lagerfläche nach Richtlinien des Bundesimmissionsschutzgesetzes eingerichtet

Nach unserer Einschätzung hat die Firma ALBA in Abstimmung mit den zuständigen Behörden alles dafür in die Wege geleitet, dass die Geruchs- und Lärmbelästigung so gering wie möglich für den Kiez ausfällt. Die zahlreichen Verbesserungen wurden explizit für den Standort Mahlsdorf investiert. Dies tat das Unternehmen, obwohl es auch vorher bereits alle Prüfungen der Landes- und Bezirksaufsichten beanstandungsfrei absolvierte.  Prüfungen (auch unangemeldet) finden durch den Senat in regelmäßigen Abständen mit Protokollführung statt. Die Firma ALBA ist an einer guten Nachbarschaft nach meiner Einschätzung immer sehr interessiert und steht auch individuellen Anfragen bei auftretenden Sorgen immer offen gegenüber.

Stadtrat Johannes Martin und ich werden diese Themen weiter verfolgen und hoffen, dass sich die Situation vor Ort im Sommer verbessert. Gern können Sie sich wie immer an uns wenden.